Eine Idee,
die nachklingt.
Musik dort spielen, wo sie
die Menschen erreicht.
Die musik:landschaft westfalen lebt von einer einfachen Idee: Musik auf höchstem Niveau gehört nicht nur in den Konzertsaal. Sie gehört in die Schlösser, Gärten, Heimathäuser und besonderen Orte unserer Region — dorthin, wo sie Menschen unmittelbar erreicht und unvergessliche Momente schafft.
Seit 2009 bringen wir hochkarätige Musiker und ausgezeichnete Ensembles nach Westfalen. Was als kleine Reihe begann, ist heute ein Musikfestival mit zahlreichen Veranstaltungen pro Saison — von kammermusikalischen Entdeckungen über festliche Open-Air-Konzerte bis zu überraschenden Begegnungen in historischen Spielstätten.
„So entstehen unvergessliche Momente, die weit über das einzelne Konzert hinaus wirken."
Dirk Klapsing, Intendant
Krzysztof Penderecki
und ein Festival ist geboren.
Am 12. Juni 2009 dirigierte Krzysztof Penderecki im St. Paulus-Dom zu Münster seine Komposition „Die Sieben Tore Jerusalems" — und eröffnete damit die erste Saison der musik:landschaft westfalen, der er als künstlerischer Leiter vorstand.
Es war eine doppelte Heimkehr. Bereits 1966 hatte Penderecki seine „Lukas-Passion" im selben Dom uraufgeführt — sein internationaler Durchbruch und eines der prägendsten Werke geistlicher Musik des 20. Jahrhunderts. Dreiundvierzig Jahre später kehrte er an diesen Ort zurück, an der Spitze des Nationalen Polnischen Radio-Sinfonie-Orchesters Katowice, das als bedeutendstes Orchester Polens gilt — und gab den Startschuss für eine Reihe, die heute in ihre 18. Saison geht.
Krzysztof Penderecki (1933–2020), zweimaliger Grammy-Preisträger und einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, prägte mit Werken wie der „Lukas-Passion", der „Polnischen Totenmesse" und seinen sieben Sinfonien die zeitgenössische Klassik wie kaum ein anderer. Seine Musik wurde in Stanley Kubricks „The Shining" und David Lynchs „Twin Peaks" verwendet, sein Werk ist auf den Spielplänen aller großen Konzerthäuser der Welt zu finden. Mit der musik:landschaft westfalen verband ihn eine jahrelange Freundschaft — bis zu seinem Tod im März 2020.
Sommer 2013 — bei einer gemeinsamen Programmbesprechung.
Die penderecki musik:akademie westfalen
Die nachhaltige Förderung von Musikerinnen und Musikern — im Zusammenspiel mit der Region — war von Beginn an ein Anliegen des Festivals. 2012 gründete Penderecki gemeinsam mit der musik:landschaft westfalen die „penderecki musik:akademie westfalen" — eine internationale Sommer-Orchesterakademie für Studierende an Musikhochschulen und Konservatorien. Sie trug seinen Namen, weil er sie persönlich leitete: drei Jahre lang, von 2012 bis 2014, war Krzysztof Penderecki ihr künstlerischer Leiter — als Dozent, Dirigent und Maestro vor Ort. An seiner Seite arbeiteten der deutsch-israelische Dirigent Yoel Gamzou sowie Maciej Tworek und Ingo Ernst Reihl als weitere Dozenten und Dirigenten.
Standort war das Forum Mariengarden in Borken-Burlo, eine Privatschule des Oblaten-Ordens, die Proberäume und Gästezimmer für Dozenten und Studierende zur Verfügung stellte. Junge Streicher, Bläser und Pianisten aus ganz Europa kamen Sommer für Sommer zusammen, um Pendereckis eigene Werke und das große Repertoire der Romantik unter ihm zu erarbeiten — die Teilnahme war für alle Studierenden kostenlos. Die Proben fanden öffentlich statt; das Publikum konnte miterleben, wie aus einzelnen Künstlerinnen und Künstlern ein Klangkörper entsteht. Aus dieser dreijährigen Akademie ging 2014 unser heutiges Hausorchester hervor: die festival:philharmonie westfalen.
„Ein ungewöhnlicher Sinn für die Tongestaltung, die Kunst der farbigen Klangdifferenzierung, die Fähigkeit, symphonische Spannung aufzubauen." Frankfurter Allgemeine Zeitung über das Eröffnungskonzert
festival:philharmonie westfalen.
Das Festivalorchester ist mehr als Begleitung — es ist Identitätsmerkmal. Unter der Leitung von Michael Zlabinger trägt die festival:philharmonie westfalen den Klang der Reihe: vom intimen Kammerformat bei den Flanierkonzerten bis zum großen sinfonischen Programm im Innenhof von Schloss Raesfeld.
2026 ist das Orchester an einem Großteil unserer Veranstaltungen beteiligt — vom Auftakt mit Dvořáks „Aus der neuen Welt" über Hollywood-Filmmusiken, Höhner-Klassiker, Villazóns spanische Nacht bis zum Saison-Finale SOMMER. NACHT. MUSIK. in Nordkirchen.
m:lw Festivalchor.
Im selben Jahr wie die Akademie, 2012, formierte sich unser m:lw Festivalchor. Seit 2013 ist er Teil ausgewählter Festival-Programme — auftretend unter wechselnden, namhaften Dirigenten.
Heute arbeitet der Chor als Projektchor: Er kommt für konkrete Werke und Konzerte zusammen, statt eine durchgehende Spielzeit zu bestreiten. In der Saison 2026 ist er nicht im Programm — den nächsten gemeinsamen Auftritt planen wir projektbezogen für eine kommende Spielzeit.
Achtzehn Sommer.
Von der ersten Konzertreihe 2009 bis zum aktuellen Programm — die Stationen der musik:landschaft westfalen.
Wenn der Sommer endet, geht die Musik weiter.
Neujahrskonzerte 2026/27
Polkas · Walzer · Märsche. Acht Termine zwischen Bergkamen, Senden, Lette, Bocholt-Spork, Wesel, Borken, Lengerich und Beckum. Mit der festival:philharmonie westfalen unter Michael Zlabinger.
Tournee-Auftakt: 31. Dezember 2026 · studio theater Bergkamen
Konzert-Tenne Gut Heidefeld
In der Tenne auf Gut Heidefeld in Bocholt-Spork: Alliage Quintett, Kammerkonzert der kammer:philharmonie westfalen, Neujahrskonzert 2027 und Tango A Quartett. Vier Abende zwischen Herbst und Frühjahr.
Erster Termin: 17. September 2026 · Alliage Quintett
Viele Partner machen unser Festival möglich.
Unsere Konzerte werden getragen von Hauptsponsoren, Festival-Partnern, projektbezogenen Förderern sowie Städten und Gemeinden der Region. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank — die vollständige Übersicht finden Sie auf unserer Sponsoren-Seite.
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46325 Borken
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